Interessant, dass es doch auch in der „großen“ Kunstwelt Leute gibt, denen die merkwürdigen Entwicklungen der Kunstwelt mißfallen. Der Bericht von Stefan Heidenreich in der ZEIT; „Schafft die Kuratoren ab“  ist wohl neutral gehalten, zielt aber eindeutig auf die Selbstdarstellung des Dokumenta-Chefs und seiner Crew. Tatsächlich wird über die Dokumenta-Kunst nicht diskutiert, dazu gibt es auch wenige Anhaltspunkte, sondern beinahe ausschließlich über das Wie und Wo der Dokumenta mit ihrem Wurmfortsatz in Athen. Aber, erstaunlich, das Thema kann man auch ganz gut in der regionalen Kunst nachvollziehen. Da gibt es einiges, was abzuschaffen wäre, wenn es denn um Kunst ginge. Hier ein kleiner Auszug aus dem ZEIT-Artikel:
„Künstlervereine haben ihren progressiven Impuls längst verloren. Doch vielleicht könnte es gelingen, sie wiederzubeleben, wenn sie wieder an Macht gewännen. Vom Sonderbund in Düsseldorf und Köln oder von den Sezessionen in München, Wien und Berlin gingen einst die produktivsten Impulse aus. Dank ihrer Arbeit war die frühe Moderne von kollektiv kuratierten und öffentlich debattierten Ausstellungen geprägt. Warum sollte das heute nicht erneut gelingen?“ Die ganze Meinung von Stefan Heidenreich finden sie HIER!